geändert am: 25.03.2010 [Home]

Aktivitäten und Kurzdarstellung des TSC Blau-Weiß Neustadt

Der Tanzsportclub Blau-Weiß Neustadt e.V. wurde im Jahre 1974 von Klaus Geffke gegründet und hatte damals 34 Mitglieder. Heute besteht der TSC Blau-Weiß aus etwa 240 Mitgliedern, die in den folgenden Gruppen aktiv sind:
 Gesellschaftspaare,Breitensportler,
 Jugendgruppen,Turnierpaare.
Wir sind stolz auf ca. 40 begeisterte Jugendliche, etwa 40 aktive Turniertänzer und unsere sportbegeisterten Gesellschaftspaare.

Zu den Aktivitäten unseres Vereins gehören:
 Freizeittanzen,Turniertanz,
 Standardtänze,Lateintänze,
 Tanzwochenenden,Tanzsportabzeichen (DTSA),
 Tanzabendeund Freizeitgestaltung.
TSC Blau-Weiß

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Trainingsgruppen des TSC Blau-Weiß Neustadt

Einteilung und Qualifizierung der Gruppen
Tanzsportgruppe Ientspricht dem Deutschen Tanzsportabzeichen Stufe I (Einsteiger)
Tanzsportgruppe IIentspricht dem Deutschen Tanzsportabzeichen Stufe I (Fortgeschrittene)
Tanzsportgruppe IIIentspricht dem Deutschen Tanzsportabzeichen Stufe I (Leistungsgruppe)
 
Tanzsport-
Leistungsgruppe
entspricht dem Deutschen Tanzsportabzeichen Stufe III
(Leistungsgruppe mit Sondertraining für Mannschaftswettkampf)
 
Jugend Ientspricht dem Deutschen Tanzsportabzeichen Stufe I (Einsteiger)
Jugend IIentspricht dem Deutschen Tanzsportabzeichen Stufe I (Fortgeschrittene)
 
Kinder IMusische Bewegung, Rhythmik, Spiele (ab 5 Jahre)
Kinder IIMusische Bewegung, Rhythmik, Spiele (ab 5 Jahre)
Kinder IIIHinführung zum Deutschen Tanzsportabzeichen
 
Turniergruppe IEinteilung durch Sportwartin
Turniergruppe IIEinteilung durch Herrn Gesthuysen
Turniergruppe IIIEinteilung durch Herrn Gesthuysen

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Tänze des TSC Blau-Weiß Neustadt


Die Geschichte des Tanzens

Tanzen ist eine der ältesten kulturellen Bewegungsformen der Menschen. Der Ursprung geht bis in die Steinzeit zurück: Felsenmalereien und Fußabdrücke bezeugen, dass die Menschheit schon 10.000 Jahre vor Christus getanzt haben muss. Damals tanzten die Menschen einzeln, ohne sich zu berühren und selten in Reigen- oder Kreisform. Frauen tanzten mit Frauen und Männer nur mit Männern.

Vor 5.000 Jahren tanzten erstmals Frauen mit Männern, der Paartanz geboren, entstanden durch die Vermischung der Frauen- und Männerkreise beim Reigen sowie durch die Fronttänze, beide Geschlechter stehen sich gegenüber.

Die Anfänge des Gesellschaftstanzes liegen etwa 800 Jahre zurück. Im 12. Jahrhundert unterteilen sich die Tänze in sakrale und profane. Die profanen, auch weltlichen, Tänze lehnte die Kirche ab und verbot sie sogar. Das konnte die Tanzfreude der Menschen allerdings nicht schmälern.

Der Gesellschaftstanz im engeren Sinne ist ursprünglich der Tanz der vornehmen, gehobenen Gesellschaft. Der heutige Paartanz entwickelte sich im Mittelalter aus zwei verschiedenen Strömungen, dem aristrokratischen, höfischen Tanz und dem Bauerntanz. Der höfische Tanz war ruhiger Schreittanz mit schleifenden Schritten, sehr sittlich, ein gegenseitiges Umfassen galt als unschicklich. Der Bauerntanz dagegen wurde sehr ausgelassen, wild, springend und umschlungen getanzt.

Durch die Verweltlichung des gesellschaftlichen Lebens gab es immer mehr Tanzfeste und Bälle, die ersten Tanzmeister tauchten auf, die ersten Tanzhäuser wurden gegründet. Während der Industrialisierung entstanden ab 1870 neue Tanzformen, die durch enge Tanzhaltung gekennzeichnet waren.

(Quelle: ADTV - Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband e.V.)

Standard Tänze

Standard
Tänze

Langsamer Walzer

Wiener Walzer

Tango

Quickstep

Slow Foxtrott

Charakter der Tänze

Schwingend, weich und rund

rotierend, schwingend

im Wechsel dynamisch und sanftmütig

heiter, lustig, spritzig

vornehm, lässig, weiträumige Gehbewegung

Bewegung

schwingend

rotierend

geschritten

gelaufen

gelaufen

Takt

3/4

3/4

2/4 (4/8)

4/4

4/4

Tempo: Takt/Minute

30

60

33

52

30

Grundrhythmus

1-2-3

1-2-3

langsam langsam schnell schnell langsam schnell schnell langsam

langsam langsam schnell schnell

langsam schnell schnell


Langsamer Walzer
Der Langsame Walzer (auch Slow Waltz oder English-Waltz genannt) ist ein Standardtanz im 3/4 Takt mit 30 Takten in der Minute. Ihn zeichnet die Eleganz und Leichtigkeit aus, mit der die Tänzer über das Parkett schweben. Er entwickelte sich in den 20-er Jahren in England aus dem Boston, dessen gerade und lineare Bewegungen sich in raumgreifende Drehungen verwandelten. Das Paar schwingt wie ein Pendel von Höhepunkt zu Höhepunkt.
Obwohl der Langsame Walzer als schwierigster der Standardtänze gilt, ist er bei den Tänzern sehr beliebt. Der Tanz mit seinen gefühlvollen Pendelbewegungen ist seit 1926 ein Turniertanz.

Wiener Walzer
Der Wiener Walzer ist ein Standardtanz im 3/4 Takt mit 60 Takten in der Minute. Er verkörpert unbestritten die Königsdisziplin der Standardtänze und kann auf eine Jahrhunderte lange Tradition zurückblicken.
1787 wurde in der Wiener Oper durch eine italienische Gruppe eine "verfeinerte" Form des Walzers getanzt auf dessen Basis der heutige Wiener Walzer aufbaut.
Sein Reiz liegt zweifelsohne in seinem berauschenden Körperschwung. Unermüdliche Drehungen in Perfektion getanzt verleihen diesem Tanz den Charme vergangener Zeiten. Seit 1825 ist der Wiener Walzer europäischer Gesellschaftstanz, seit 1932 Turniertanz.

Tango
Standardtanz im 2/4 oder auch 4/4 Takt mit 33 Takten in der Minute, der ursprünglich aus dem Argentinischen stammt (Argentinisches Flair gepaart mit lasziver Erotik).
Dem entsprechend ist auch das Stakkato der Musik geprägt zwischen Aktion und Pausen. Die ruckartigen Aktionen von knappen und schnellen Kopfbewegungen begleiteten Schritte werden im Knie weich abgefangen, was dem Tempo einen Eindruck von verhaltener Leidenschaftlichkeit verleiht. Wohl kein anderer Tanz vermag das Element der Kraft in den Bewegungen so einzusetzen. Die gehaltenen Pausen verhindern Körperschwung und damit verbundene Hebungen und Neigungen. Typisch sind auch die betont flach gesetzten Schritte.
Das erste Tangoturnier fand 1907 in Nizza statt.

Quickstep
Der Quickstep im 2/4 Takt und mit 54 Takten in der Minute ist ein sehr lebendiger und spritziger Standardtanz. Er entstand ca. in den 20-er Jahren.
Im Gegensatz zum Langsamen Walzer mit dem ihn geschlossene Drehungen und Chasses (schassies) verbinden, ist der Quickstep dadurch charakterisiert, dass die Körpergeschwindigkeit bei "Slow" fast die gleiche ist wie bei "Quick".
Typisch ist ein Wechsel von langsamen "Slow-" und schellen "Quick-" Schritten; ein Feuerwerk der Bewegungen und Schritte, die fließender kaum sein könnten. Der Quickstep verlangt äußerste Körperbeherrschung.
Er ist seit 1928 Turniertanz.

Slowfox
Der Slowfox ist ein Standardtanz im 4/4 Takt mit 31-32 Takten in der Minute. Britische Gelassenheit macht den Tanz zu einem weit ausgreifenden Erlebnis. Er gilt als der elegante Bruder des Quickstep und ist einer der schönsten aber auch einer der schwersten Standardtänze. Der Slowfox entstand nach 1900 aus dem Ragtime und amerikanischer Marschmusik und entwickelte sich schnell zu den "Klassikern" des englischen Stils. Die raumgreifenden fließenden Bewegungen lassen den Slowfox zu einem Prüfstein des tänzerischen Könnens werden.

(Quelle: ADTV - Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband e.V.)

Lateinamerikanische Tänze

Latein-
Amerikanische Tänze

Cha Cha

Rumba

Samba

Jive

Paso Doble

Charakter der Tänze

lustig, frech, leichtsinnig

erotisch, sanft, weich

lebhaft, fröhlich, heiter

hart, weich, rhythmisch

heißblütig, scharf, exakt

Bewegung

stationär

stationär

Bewegungstanz

stationär

Bewegungstanz

Takt

4/4

4/4

2/4

4/4

2/4

Tempo: Takt/Minute

32

26 - 28

52

44

60 - 62

Grundrhythmus

langsam langsam langsam schnell schnell

langsam
schnell schnell

langsam und langsam

schnell schnell,
schnell und schnell,
schnell und schnell

schnell schnell ...


Cha-Cha-Cha
Der Cha-Cha-Cha ist ein Lateinamerikanischer Tanz im 4/4 Takt mit 32 Takten in der Minute. Er stammt ursprünglich aus Kuba und wurde bereits Mitte der 50-er Jahre in Deutschland eingeführt. Wenn die Rumba ein glühendes Liebeswerben repräsentiert, dann ist es beim Cha-Cha-Cha ein kokett freches und keckes. Im Cha-Cha-Cha wird Munterkeit und flirten mit dem Partner zum Ausdruck gebracht, der auch das Publikum in seinen Bann zieht. Da im Gegensatz zur Rumba weniger Dialog zwischen den Partnern stattfindet sind die Bewegungen folglich synchroner und paralleler.
Der Cha-Cha-Cha ist ein sehr beliebter Tanz, da dieser Rhythmus in vielen Pop-Songs zur Anwendung kommt. 1962 wurde er erstmals zur Deutschen Lateinmeisterschaft in Stuttgart in das offizielle Turnierprogramm aufgenommen.

Rumba
Die Rumba ist ein Tanz im 4/4 Takt mit 28 Takten in der Minute. Sie stammt aus dem Mambo-Bolero und ist mit der Habanera verwandt. Die Rumba ist ein afrokubanischer Werbungstanz. Die Dame schwankt zwischen Hingabe und Flucht, der Herr zwischen Zuneigung und Selbstherrlichkeit. Während der Cha-Cha-Cha noch das Spiel zwischen den Geschlechtern verdeutlicht, verdrängt die Rumba dieses zu Gunsten einer sich langsam aufbauenden Erotik. Der langsame, sinnliche Rhythmus unterstützt diese mit allen Mitteln der Musik. Die Rumba ist ein Klassiker unter den Lateintänzen und fordert Ausdruckskraft mit sparsamen Mitteln. Ausgeprägte Partnerbeziehungen charakterisieren die Rumba genauso wie abwechselnd synchrone / asynchrone sowie langsame / schnelle Bewegungen.
Seit 1932 ist die Rumba Turniertanz.

Samba
Die Samba ist ein afro-brasilianischer Tanz im 2/4 Takt mit 50-58 Takten in der Minute, und wird den "Latein- und nordamerikanischen Tänzen" zugeordnet. Die Samba hat ihren Ursprung in den kultischen Tänzen Altafrikas.
1924 gelangte die Samba nach Europa. Was aber in Europa als Modetanz "Samba" getanzt wurde, war eine sehr vereinfachte Form der eleganten Grazie der Original-Samba, denn für den mitteleuropäischen Sambatänzer sind die den Südamerikanern angeborenen Bewegungen kaum zu erlernen. Seit den 20-er Jahren bezeichnet "Samba" einen schnellen Tanz in geradem Takt.
Seit 1959 ist die Samba Turniertanz und seit 1963 im Welttanzprogramm.

Jive
Der Jive zählt zu den Nordamerikanischen Tänzen im 4/4 Takt mit 36-44 Takten pro Minute und wird "quick quick" bzw. "quick and quick" gezählt. Seine Wurzeln liegen im Boogie-Woogie. Der Jive ist eine Kombination aus verschiedenen Tanzarten. In der einen oder anderen Bewegungsform tauchen Jitterbug, Boogie-Woogie und Bebop ebenso auf wie der bekannte Discofox.
Seit 1968 gehört der Jive zum Turnierprogramm der Lateinamerikanischen Tänze.

Paso doble
Der Paso doble ist ein marschähnlicher Tanz im 2/4 Takt mit 60-62 Takten in der Minute. Er ist vor allem in Spanien und Südfrankreich entstanden. Der Paso doble ist die tänzerische Darstellung des Toreros mit seiner Capa, dem roten Tuch. Die Dame als Capa folgt der Führung des Herrn selbstbewusst, distanziert und wendig. Der Herr als Torero zeigt sich entschlossen, kühn und sicher. Die Anspannung der Körper ist im Publikum zu spüren.
Der Paso doble ist der schnellste lateinamerikanische Tanz.1961 wurde er in das Welttanzprogramm aufgenommen.

(Quelle: ADTV - Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband e.V.)

weitere Tänze

weitere Tänze

New Vogue Tänze, alte Tänze, Tango Argentino, Polka, Steptanz und Discofox

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Die Blau-Weiße Rübe war einmal ...

Die Blau-Weiße Rübe

Der Breitensportwettbewerb um die "Blau-Weiße Rübe" wurde 1994 von der Breitensportmannschaft ins Leben gerufen.
Zur Endrunde der Bezirksmeisterschaft werden nur die sechs besten Mannschaften eingeladen, die restlichen haben aber das ganze Jahr ebenso hart trainiert. Aus diesem Grund dachten wir uns ein B-Finale für diese Mannschaften als Lohn für ihre Mühen zu veranstalten.
Dieser Pokal wurde fünf mal ausgetanzt und fand viel Anklang. Durch die schwindende Zahl an Mannschaften im Bezirkspokal Hannover fehlt z.Zt. jedoch die nötige Masse an startberechtigten bzw. startwilligen Mannschaften. :-(
Blau-Weiße Rübe


blau
© Tanzsportclub TSC Blau-Weiß Neustadt/Rbge. e.V.
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